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Marcos Gutiérrez  (Gitarre/Gesang) besuchte zunächst die National School of Art Instructors in Kuba und erhielt Unterricht bei der bekannten Gitarristin und Musikpädagogin Leopoldina Nunes. Nach seinem Abschluss folgten 8 Jahre eigener Lehrtätigkeit im Haus der Kultur in Jaruco, Kuba. Zur selben Zeit arbeitete er als professioneller Musiker in den Formationen "Sangre de Condor", "Calle 42", und war Mitglied verschiedener traditioneller kubanischer Bands. Seit er 1997 als freier Musiker nach Deutschland kam, spielte er in den verschiedensten Gruppen, wie z.B. "Cimarron","Manitan", "Brigada Especial", bei "Buena Vista", "Si Senor" und vielen anderen.

Rafael Gonzalez Galban (Saxo/Querflöte) geboren 1968 in Holguin, Kuba, begann mit 12 Jahren dort seine musikalische Ausbildung mit Schwerpunkt Percussion in der Escuela Vocacional de Arte. Im Anschluss besuchte er die ENIA Escuela Nacional de Instructores de Arte  in  Havanna und entdeckte die Querflöte als Instrument für sich. Er spielte im Kammerorchester von Holguín, in der Militärband, während seines Wehrdienstes und war Dozent in einer Musikschule. Ein neues Kapitel seines Lebens begann in der Pentecostal Kirche Buenas Nuevas. Als musikalischer Leiter war er zuständig für die Arrangements der Band und der Gesangsgruppe. 2000 begann er bei der Hotelband Nueva Ola im Touristenort  Guardalavaca eine Karriere als Saxofonist. Seit 2007 lebt er in Deutschland und spielte anfangs bei "Nicky Marquez y son a tres", sowie bei "Brigada N.G." und als Gastmusiker war er mit "Vanillounge" zu einer Konzertreise in China. Aktuell spielt er zeitweise bei "Grupo Andare", "Angels on Air", "Chilleando" und als festes Bandmitglied bei "Deados Plus".

Pablo Pellecer (Percussion) wurde im Mai 1975 in Antigua, Guatemala geboren. Er begann in 1999 unter der Führung von Omar Plasencia und „El Maestro“ Lorenzo Guillén in Deutschland  Percussion zu studieren. Seine  rhythmische Präzision und improvisatorisches Können stellte er schon als Mitglied der Formationen „Siboney“, „Greg Peña Salsa Band“  und „Olor Criollo“ unter Beweis. Um seine musikalischen Kenntnisse weiter zu vertiefen, studierte er  in 2009, 2011, 2014 und schließlich 2017 in Havanna, Kuba bei weltweit angesehenen Musikern wie „Chaguito“ Santiago, Tomás „El Panga“ Ramos und „Niño Mentira“ Salgado. Als Bongo-, Conga- und Timbales-Spieler wirkt er auch als Percussionist bei Crossover Projekten wie „UV-Klub“ und „Casio Casino“ mit, wo „Electromusic“ begleitet von Live-Percussion zu „Latin-Electromusic“ verschmilzt. Seit 3 Jahren erweitert er stetig sein musikalisches Spektrum mit Pop-, Funk- und Elektro-Projekte bei angesehenen Bands wie  „Monopelao“, „Funkloch“.

Wir behaupten: „Man kann karibische Musik nicht verstehen ohne Kuba wahrzunehmen“

Kuba ist ein Schmelztiegel kultureller, religiöser und musikalischer Traditionen, mit einer kolonialen Vergangenheit.

Mit dem Kolonialismus und ihrer Unterdrückung erreichte der Sklavenhandel Kuba. Diese Sklaven bilden mit ihrer zumeist religiös geprägten Musik (bestehend aus Gesang, Tanz und rhythmischen Pattern) das musikalische Fundament der kubanischen Musik, es sind die Wurzeln die Tief im kulturellen und religiösem Leben Kubas verwurzelt sind.

Vermischt wurden diese Klänge mit der Musik der spanischen Kolonialherren und es entstanden verschiedene populäre Stilarten kubanischer Folkloremusik, wie z. B. Yambu, Columbia, Guaguanco, Sucu-Sucu oder Changüí. Weitere aktuelle Stilarten wären z. B. Son, Songo, Timba usw.

Aktuelle kubanische Musik ist durchdrungen von trad. Rhythmen, Folklore, klassischer Musik, sowie Rock und Pop.

Palito Aché ist bemüht diesem Erbe gerecht zu werden und ist bestrebt, nicht nur eine Partyband zu sein, sondern versteht sich gerne als ein Ausdruck dieser Vielfältigkeit. Aus Sklaverei und Unterdrückung entstand ein Medium „Musik“ für ein friedliches Miteinander. Palito Aché möchte mit Ihnen dieses Miteinander feiern. So ist es nicht verwunderlich, dass die Band selber aus professionellen Musikern aus verschiedensten kulturellen Räumen vereint. Buchen Sie uns für Lebensfreude, friedliches Nebeneinander und kulturellen Reichtum.

Dalia Prada (Klavier) geboren in Havanna, Kuba. Sie absolvierte die Grundausbildung auf klassischem Klavier mit Diplom in 1986 in Havanna. Weiter studierte sie in dieser Stadt  Klavier am „Conservatorio Nacional de Musica Amadeo Roldan“ (1991). Schon im Jahr 1992 machte sie ihre ersten Berufserfahrungen als Klavierlehrerin in der Grundschule sowie als Klavierbegleiterin, insbesondere für klassisches Ballett. Von 1992 bis 2004 unterrichtete sie in der renommierten „Escuela nacional de arte“ (ENA) in Havanna. In 2005 zog sie nach Deutschland, wo sie in Musikschulen wie „Musik Mohr“ und „Modern Music School Idar-Oberstein“ in Trier, Homburg und Birkenfeld unterrichtete. In diesen Jahren war sie sowohl in Kuba als auch im Ausland Co-Gründerin und Mitglied in unterschiedlichsten renommierten Bands, wie beispielsweise „Son Damas“, „Tokame“ und „cuban Affairs“.

Javier Tellez (Drums) aus Heidelberg-Puerto Rico.

Stilistische Vielseitigkeit, musikalisches Einfühlungsvermögen und technisch anspruchsvolles Drumsetspiel sind Javi´s Markenzeichen. Das Drumset übte auf ihn schon sehr früh eine magische Anziehungskraft aus. Was als Hobby begann, wurde allerdings recht schnell zur wirklichen Passion, die von Lehrern aus dem Rhein-Neckar-Raum wie Günter Klingel (Musicians Institute, LA) und Andreas Breitwieser (Autor, Rudiments am Drumset) gefördert wurde. Später war er bei Teachers wie Thomas „Lui“ Ludwig (Dozent Popakademie Mannheim) gut aufgehoben. Er hat sich z.B. bei Rick Latham und Jorst Nickel (Jan Delay) sowie weiteren führenden Drummern der Szene zusätzliche Impulse geholt.